Corona/Covid 19 — Soll ich mich impfen lassen?
Russian COVID-19 Coronavirus Vaccine and Syringe Concept Image.

Corona/Covid 19 — Soll ich mich impfen lassen?

Corona/Covid 19 — Soll ich mich impfen lassen?

[Dr. Karsten Karad, aktu­al­isiert: 24.01.2021]

Diese Frage bewegt sich­er viele von uns. Risiko und Nutzen müssen ger­ade bei diesen neuen Impf­stof­fen auf mRNA-Basis gut gegeneinan­der abge­wogen werden.

Sie denken wahrschein­lich: “Ich habe mich ja öfters auch gegen Grippe impfen lassen. Warum nicht auch gegen Coro­na?” Aber da gibt es einen wichti­gen Unter­schied. Die Impf­stoffe, die jet­zt zuge­lassen wor­den sind, wur­den nach einem neuen Ver­fahren hergestellt: mRNA-Impf­stof­fen, dabei wer­den Nuk­lein­säuren des Virus in humane Zellen befördert. Aus diesen Nuk­lein­säuren soll die men­schliche Zelle selb­st die Virus­gene pro­duzieren. (siehe Link dazu unten). Das mag dur­chaus ein vielver­sprechen­des Ver­fahren für die Zukun­ft sein. Aber klar ist: Das ist eine Form von Gen­ther­a­pie, und was das Virusgenom son­st noch in der men­schlichen Zelle anstellt, ist unklar.
Neues gen­tech­nis­ches Ver­fahren (mRNA-Impf­stoff), sehr eilige “Not­fal­lzu­las­sung”, dann gle­ich die Anwen­dung bei Mil­lio­nen Men­schen, — das alles birgt Risiken.

Ich möchte aus­drück­lich klarstellen, dass ich kein Impfgeg­n­er bin. Im Gegen­teil, ich finde es erfreulich, dass mit Bion­tech ein deutsches Unternehmen erfol­gre­iche Forschung betreibt. Es geht viel mehr darum, Nutzen und Risiko abzuwe­gen. Und damit ste­he ich nicht allein:

Meine per­sön­liche Mei­n­ung: Wenn die Imp­fung für alle da ist, haben wir die Pan­demie bere­its weit­ge­hend über­standen, so dass man dann die Notwendigkeit ein­er Imp­fung dur­chaus kri­tisch sehen kann. Zumal die Impf­stoffe nach gen­tech­nis­chem Ver­fahren hergestellt wer­den und nicht erprobt sind, schon gar nicht, was Langzeitschä­den angeht.

In Nor­we­gen ver­mutet man bere­its schw­er­wiegende Neben­wirkun­gen durch die Impfung:

 

Am Tages­re­port DIVI (Link s.o.) ist zu erken­nen, dass bere­its seit Wei­h­nacht­en die Inten­sivfälle deut­lich rück­läu­fig sind.

 

Auch im Kreis Unna ist der rück­läu­fige Trend an Hand der im Kranken­haus Covid-19-pos­i­tiv getesteten Patien­ten (alle (!) sta­tionären Patien­ten, nicht Intensivstation):

24.01.2021: 102 /100.000 Ein­wohn­er mit rück­läu­figer Tendenz:

Ob neue Virus­vari­anten wieder zu steigen­den Infek­tion­szahlen führen, wis­sen wir natür­lich nicht. Aber die Immu­nität­slage in der Bevölkerung wird bei zunehmend Infizierten immer bess­er (“Her­den­im­mu­nität”), so dass jede Infek­tion­swelle auch von alleine endet.

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Roland

    Vie­len her­zlichen Dank für Ihre Aufk­lärungsar­beit! In der kom­menden Zeit wird es sich entschei­den ob wir in einem autokratis­cheren Staat leben wer­den, oder ob wir es schaf­fen die Demokratie, beispiel­sweise mit Bürg­er­räten als Gegengewicht zum Lob­by­is­mus, zu reformieren. Es war nie span­nen­der. Beste Grüße aus Mannheim Roland.

  2. Piotr

    Danke, sehr informativ.

  3. Isolde

    Sehr geehrter Herr Dr. Karad,
    Wie erle­ichternd, nicht allein zu sein!
    Ich arbeite in ein­er Arzt­prax­is und musste mir anhören, ich wäre ein Sek­tier­er und Ver­schwörungs­the­o­retik­er, weil ich mich nicht impfen lassen möchte. 

    Nun habe ich in kürzester Zeit (10min.)Hinweise auf 19 Senioren­heime gefun­den, in denen es nach der ersten Imp­fung zu Coro­n­aaus­brüchen gekom­men ist. Es inter­essiert nie­man­den! Und die Imp­fung ist nicht schuld! In Nor­we­gen gibt es mit­tler­weile eine War­nung für über 80jährige, hier — nichts. Gerne sende ich Ihnen die Links

    Und was mich gar nicht schlafen lässt — in Deutsch­land wer­den wieder Lager gebaut:
    https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/gesundheit-dresden-einrichtung-fuer-quarantaene-verweigerer-in-sachsen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101–210115-99–42550
    Ich habe das Gefühl, einen Zug auf mich zukom­men zu sehen und ich kann nichts tun! 

    Dazu kom­men zwei Infor­ma­tio­nen aus dem Bekanntenkreis.
    Nach­dem die Mut­ter ein­er Bekan­nten an Lun­genkrebs ver­stor­ben war, stellte die Ärztin den Toten­schein aus und beschwor die Tochter, diesen auss­dem Bestat­ter zu zeigen und dann zu ver­lieren, da son­st die Mut­ter als Covid­tote gezählt wer­den würde, es gäbe da eine Anweisung…
    Der zweite Fall: nach dem Tode des Vaters gab es den Ver­such — ‘wir erledi­gen alles für Sie — Sie müssen nur hier unter­schreiben, dass er an Covid gestor­ben ist’ ! Bei­de Quellen sind glaubwürdig.
    Was ist hier los?

    Ich danke Ihnen für Ihre Arbeit! 

    Mit fre­undlichen Grüßen
    Isolde

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